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Gastartikel: So bauen Sie eine hochwertige Restaurant-Webseite auf

Desktop Restaurant Webseite TippsDie eigene Wirtschaft ist gegründet, der Businessplan erstellt und das Menü steht. Die Grundpfeiler eines florierenden Geschäfts sind damit errichtet, doch eine eigene Restaurant-Webseite sollte ebenfalls auf der Agenda stehen. Damit der Auftritt im Internet dem guten Eindruck im eigenen Gasthaus in nichts nachsteht, sollten einige wichtige Punkte beachtet werden. Mit den folgenden Tipps erstellen Sie einen gut strukturierten Webauftritt, der Ihr Geschäft befeuert und nicht lediglich eine fade Beilage darstellt.

Das Auge isst mit

Worauf kommt es neben gutem Service und leckerem Essen in einem Restaurant besonders an? Das Ambiente! Geben Sie sich auf Ihrer Website nicht mit weniger zufrieden und achten Sie auf ein ansprechendes aber auch funktionales Design. Höchste Priorität sollten dabei hochwertige Bilder haben. Den Kunden soll allein beim Anblick Ihrer hübsch präsentierten Speisen die Lust packen, einen Tisch zu reservieren. Achten Sie darauf, Ihre Räumlichkeiten ins rechte Licht zu rücken – das ist durchaus wörtlich gemeint. Gut ausgeleuchtete Bilder Ihres Restaurants wirken freundlich und einladend. Lächelnde Mitarbeiter, ein Koch in Aktion, hübsch gedeckte Tische und eine feiernde Abendgesellschaft – lassen Sie den Kunden die Freude und den Genuss spüren, der ihn erwartet, wenn er Ihre Tür durchschreitet! Sollten Sie selbst nicht in der Lage sein, ansprechende Fotos zu schießen, scheuen Sie sich nicht davor, einen Profi zu engagieren. Denken Sie daran: Ihre Homepage ist Ihre Visitenkarte!

Machen Sie es dem Kunden einfach!

Speis und Trank sollen Genuss verschaffen. Machen Sie dem Kunden deshalb so wenig Arbeit wie möglich. Befindet er sich in Ihrem Restaurant, so liegt Ihr Augenmerk sicherlich darauf, Ihm jeden Wunsch von den Lippen abzulesen. Achten Sie darauf, dass er auf der Webseite bereits einen Vorgeschmack darauf bekommt. Klar strukturierte Menüs (wir reden hier sowohl von der Benutzerfreundlichkeit der Seite, als auch den Menüs selbst) lassen keine Fragen offen und bieten die Informationen, welche der Kunde sucht auf einen Blick. Eine integrierte Google Map erleichtert potenzieller Kundschaft die Anfahrt und ein responsive Design sorgt dafür, dass ihre Webseite auch auf Smartphones und Tablets gut aussieht und einfach zu bedienen ist.

Halten Sie die Webseite darüber hinaus unbedingt aktuell! Veraltete Menüs können für Irritationen sorgen. Wenn der Gast am Tisch sitzt und die erhoffte Mahlzeit nicht verfügbar ist, ist das gewiss nicht in Ihrem Sinne. Nutzen Sie die Gelegenheit, um Ihre Kundschaft über Neuigkeiten, Aktionen und Festivitäten zu informieren – oder auch um sie wissen zu lassen, dass Sie Betriebsurlaub genommen haben.

Nutzen Sie die sozialen Medien!

Sie haben eine tolle Restaurantwebseite aber fragen sich ob es wirklich Sinn macht, auch auf Plattformen wie Instagram oder Facebook präsent zu sein? Tun Sie es! Jede Möglichkeit sich zu präsentieren und Kunden von Ihrer Qualität zu überzeugen sollte genutzt werden, wenn sie die Inhalte dazu haben. Und führen Sie ein Restaurant, dann haben Sie die Inhalte. Schießen Sie beispielsweise Fotos vom Tagesmenü und posten Sie es gleich in der Früh oder am Abend vorher in den sozialen Medien. Denken Sie dabei daran, wie oben erwähnt, auf die Qualität der Fotos zu achten. Seien Sie kreativ und fahren Sie geschickt Rabattaktionen, die ihre Sichtbarkeit in den Netzwerken quasi kostenfrei erhöhen. Ein Beispiel? Jeder Kunde, der sich in Ihrem Restaurant auf Facebook markiert, erhält einen Prosecco oder ein kleines Dessert umsonst. Das erhöht den Anreiz sich zu markieren und ist gute Werbung, die Ihnen im besten Fall zu mehr Traffic und dadurch zu Reservierungen und Kundschaft verhilft. Die Ideen sind endlos und Sie bestimmen, wie Sie an die Sache herangehen. Nutzen Sie die Plattformen, um auf diese Weise Kundenbeziehungen aufzubauen und Ihre Gäste auf dem Laufenden zu halten. Das muss nicht einmal besonders ausgefallen sein. Manchmal reicht ein Bild von einem leckeren Kaffee und ein Guten-Morgen-Gruß, um Followern ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.

Ihr Restaurant hat eine Geschichte – erzählen Sie sie!

Sie bieten bayerische Küche in einem alten Schloss an? Dann können Sie in Ihrem Blog den Wandel der Essenskultur über die Jahrhunderte beschreiben, oder darauf eingehen, welche traditionellen Gerichte Sie auch heute noch anbieten. Sie betreiben ein Burger-Restaurant? Dann setzen Sie einen wöchentlich wechselnden Burger auf die Speisekarte, der ein Thema behandelt (beispielsweise Regionen der Erde) – schon haben Sie etwas zu erzählen! Ein Blogbeitrag zu einem Indien-Burger, mit Wissenswertem zu Curry interessiert Ihre Nutzer sicherlich und erhöht die Lust Neues auszuprobieren. Glauben Sie ja nicht, Ihr Betrieb sei langweilig. Kaum ein Thema eignet sich für Geschichten besser als Essen. Nutzen Sie diese Tatsache zu Ihrem Vorteil!

Restaurant Indoor Speisentafel

Die Infrastruktur

Bei aller Emotionalität sollten Sie einige Basics jedoch nicht aus den Augen lassen: Integrieren Sie bei Bedarf ein ordentliches Online-Reservierungssystem, welches den Nutzern eine unkomplizierte Platzbuchung erlaubt. Das erhöht den Komfort der Kunden und spart Ihnen einigen Stress. Auch Bewertungssysteme können hilfreich sein. Scheuen Sie sich nicht vor negativem Feedback, denn das erhalten auch die besten Betriebe. Die Kunden werden schnell merken, wenn auf 30 positive Bewertungen eine schlechte kommt und können sehr gut einordnen, ob es sich dabei um Ausrutscher handelt oder sie die Gaststätte wirklich meiden sollten. Betriebe, die Angst vor überwiegend negativen Bewertungen haben, sollten nicht das Bewertungssystem selbst, sondern ihren Service in Frage stellen. Arbeiten Sie und Ihr Team ordentlich, kann ein Bewertungssystem einen großen Vertrauensbonus gegenüber Ihren Gästen bedeuten.

Suchmaschinenoptimierung

Was langweilig klingt, ist definitiv Pflicht, wollen Sie irgendwann auf den vorderen Suchrängen landen. Der Linkaufbau ist dabei essenziell wichtig und gehen Sie die Sache geschickt an, werden Sie daran wohl auch recht schnell gefallen finden. Schreiben Sie Gastbeiträge auf Foodblogs, kooperieren Sie mit Restaurantkritikern – kurzum: Sorgen Sie dafür, dass Sie sich ein Netz aus Backlinks aufbauen. Keine Sorge: Sie verfügen über ein interessantes Business, das viel Raum für Emotionen bietet. Die Zahl der Publikationen, die über Sie schreiben wollen oder für die Sie schreiben könnten ist mit Sicherheit nicht gering. Wichtig ist, dass Sie aktiv Netzwerken und mit den richtigen Leuten in Kontakt treten. Betreiben Sie ein feines italienisches Lokal? Wunderbar: Kontaktieren Sie Weinblogs oder schreiben Sie einen Artikel über neapolitanische Pizzakultur. Sie werden merken, dass die Möglichkeiten unbegrenzt sind.

Fazit

Sie merken also: Eine Restaurantwebseite ist alles andere als langweilig und diese aktuell zu halten muss sich nicht wie Arbeit anfühlen. Sind Sie Ihrem Beruf gegenüber leidenschaftlich eingestellt, werden Sie diesen Bereich Ihrer Profession mit großem Enthusiasmus auszufüllen wissen. Aber auch aus trockener Businessperspektive machen die oben beschriebenen Schritte Sinn. Nur eines sollten Sie tunlichst vermeiden: Auf eine Webseite zu verzichten!

Über den Gastautor Max Oedinger

Max Oedinger ist leitender Content-Manager bei Homepage-Baukasten.de. Er ist SEO Experte und hat schon zahlreiche Beiträge über das Thema geschrieben.

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