Offline Marketing

Gastartikel: Gastronomiebekleidung als Marketing-Tool

Einheitskleidung in einem der ersten McDonalds. Bildrechte von Familie Sweeney

McDonalds, Burger King und auch Subway setzen seit Jahren auf sie. Die Rede ist von der Mitarbeiter- bzw. Gastronomiebekleidung. Neben dem Logo, der einheitlichen Werbung und den gleichen Produkten in jedem Restaurant ist die Gastronomiebekleidung ein weiteres Puzzleteil auf dem Weg zu einem einheitlichen Erscheinungsbild.

Die einheitliche Bekleidung hat nicht nur ökonomische sondern auch psychologische Vorteile. Der Einkauf der Bekleidung in großen Mengen führt zu günstigen Konditionen für die Restaurantketten. Aus psychologischer Sicht suggeriert das immer selbe Erscheinungsbild Kontinuität. Der Kunde bekommt und erwartet immer dieselbe Qualität zum selben Preis. Das schafft Vertrauen.

McDonalds & Co haben ihr Marketing perfektioniert. Bei kleineren Restaurants ist der Weg zur Perfektion schwieriger und meist nicht bis in das letzte Detail erstrebenswert. Zum einen Fehlen die finanziellen Mittel, um ein so starkes Markenbild aufzubauen. Zum anderen definieren sich kleinere Restaurants über die Persönlichkeit.

Einheitliche Mitarbeiterbekleidung sollte dennoch nicht fehlen. Die Bekleidung transportiert ein Image, wie Gottfried Keller schon 1874 mit seiner Novelle ’Kleider machen Leute’ wusste. Zu innovativer Küche mit Hang zum asiatischen passt keine klassische, spießige Gastronomiebekleidung, die man in gutbürgerlichen Stuben erwartet. Die Art der Speisen soll sich in der Kleidung widerspiegeln.

Dabei ist Stil keine Frage des Geldes. Mittlerweile gibt es viele Anbieter von Berufsbekleidung, die zu fairen Preisen hochwertige Gastronomiebekleidung anbieten. Eine einheitliche Hose, ein Schürze und ein modernes Hemd – so einfach kann Gastronomiebekleidung sein.

Achtet beim nächsten Besuch der Pizzeria, Bäckerei oder des Restaurants darauf, wie das Servicepersonal gekleidet ist bzw. ob die Gastronomiebekleidung den angebotenen Speisen angemessen ist. In vielen Fällen erlebt man wahre Wunder, doch selten wird man auch sehr positiv überrascht.

Über Gastautor Stephan Kopka

Stepan Kopka hat in Holland, Deutschland und Australien studiert, arbeitet bei Sergeant Pepper Corporate Fashion und ist dort für Marketing und Public Relations zuständig. Stephan reist sehr gern (am liebsten nach Down Under) und ist dem kulinarischen nicht abgeneigt.

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11 Gedanken zu „Gastartikel: Gastronomiebekleidung als Marketing-Tool

  1. Ich kann dem Autor nur zustimmen.
    Qualität zeigt sich auch in guter und passender Kleidung.
    Ich mag es einfach wenn das Servicepersonal einheitlich gekleidet ist und den Betrieb und den Anspruch repräsentiert.

  2. Ja da schliesse ich mich gerne Deiner Meinung an. Es bildet eine Einheit bei einem Restaurant oder Imbiss
    , wenn das Personal alle die gleichen Kleider tragen. Zeigt so auch eine Art Sauberkeit aus, denn man achtet ja schon auf die Kleiderordnung.

  3. Ich finde es sehr wichtig das das Personal in einem Unternehmen eine einheitliche Kleidung trägt. Wenn beispielsweise alle Mitarbeiter Poloshirts mit dem Firmenlogo tragen ist dies eine gute Werbung und jeder Kunde weiß sofort wer alles zum Personal gehört. Besonders in größeren Geschäften wäre es schädlich wenn die Kunden die Verkäufer erst mühsehlig suchen müssten.

  4. … finde ich einfach nur affig. Selbst wenn es perfekt funktionieren würde, würde ich es niemals in Gegenwart anderer Menschen benutzen. Genauso wie die Steuerung per Gesten. Ist doch alles nur eine Übergangslösung bis die Gedankensteuerung marktreif ist. Bis dahin stimme ich meinen Vorrednern zu: Ich möchte eine zentrale Kontrolleinheit und vor Allem kompatible Geräte bzw. einheitliche Standards!

  5. “Journalisten-Abo”? Gibt es eigentlich eine Plattform, auf der sich der Leser selbst “seine” Journalisten zusammenstellen kann? Und auf der Plattform läuft dann jeder neue Beitrag des abonnierten Journalisten hübsch aufbereitet ein? Unter einem einheitlichen Look & Feel? Und der Leser kann sein persönliches Portfolio nach Geschmack erweitern? Für ein, zwei oder drei Euro im Monat eben Herrn Weinreich dazunehmen und für weitere ein, zwei oder drei Euro Herrn Niggemeier? Vielleicht mit Discount für mehr als zehn? Und Extra-Beitrag für Aufträge wie spot.us?

  6. Wenn die Rede von Arbeitskleidung ist, dann denken die Meisten zu erst einmal an den Blaumann für den Handwerker oder Industriearbeiter, allerdings ist das Feld der Arbeitskleidung um weiten größer. Oft fällt es garnicht als Arbeitskleidung auf, aber so wie der Handwerker den Blaumann trägt, hat der Bänker einen Anzug zu tragen, die Krankenschwester tritt in Weiß auf und ein Polizist in einer Uniform. Der Sinn und Zweck von Arbeitskleidung besteht nicht nur aus dem Schutz des Körpers wie er in vielen Berufsfeldern von nöten ist, viel mehr verbirgt sich hinter Arbeitskleidung eine gewisse Zugehörigkeit und der Wiedererkennungswert. In den meisten Ladengeschäften erkennt man die Mitarbeiter direkt an der einheitlichen Kleidung, oder zumindest einem Oberteil auf dem der Name der Firma klar erkennbar ist.

  7. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum ein Betrieb den Mitarbeitern Kleidung stellt oder vorschreibt. Dabei gibt es erhebliche rechtliche Unterschiede nach den verschiedenen Bekleidungsarten im Beruf. Man unterscheidet im Wesentlichen zwischen Schutzbekleidung, die insbesondere bei gefährlichen Tätigkeiten getragen werden muss, und der normalen Arbeitskleidung für ein einheitliches Erscheinungsbild . Je nachdem, um welche Kleidungsart es sich handelt, gelten verschiedene Regeln für die Kostenerstattung.

  8. Danke für den interessanten Artikel. Da ich in der Textilbranche tätig bin kann ich nur bestätigen, dass man mittlerweile mit relativ geringen Mitteln ein tolles einheitliches Gesamtbild erreichen kann. Egal ob mit einfachen T-Shirts bei der Pizzeria um die Ecke oder einem hochwertig bestickten Poloshirt in einm Restaurant.
    Es gibt viele Möglichkeiten, die Professionalität des eigenen Restaurants zu unterstreichen.

  9. Auch wenn Bürokleidung nicht als Arbeitskleidung im klassischen Sinne gesehen wird, ist sie dennoch meist aus Teilen zusammengestellt, die nur wenige auch in der Freizeit so tragen würden. Daher benötigen so viele Berufsstände spezialisierte Kleidungsstücke, um den wichtigen und einzigartigen Tätigkeiten ordentlich nachkommen zu können. Bei Anbietern wie http://www.arbeitskleidung.net kann man daher schon einen ersten Eindruck gewinnen, wie speziell die beruflichen Anforderungen an die Kleidungsstücke sein können. Krankenschwestern, Ärzte und natürlich auch Pfleger benötigen eine gänzlich andere Kluft als der Berufsbergsteiger oder der Malermeister. Doch allen ist eines gemeinsam; höchste Qualität in Material und Verarbeitung stellt sicher, dass Gesundheit und Leben nicht unnötig gefährdet werden. Jedes Handwerk und jeder Beruf haben ihre gefährlichen Momente, die einen häufiger, die anderen seltener. Doch gerade in den seltenen Momenten muss alles Schützende perfekt funktionieren, um den Träger zu retten.

  10. Die passende Berufsbekleidung sollte nicht nur den qualitativen Anspruch eines verantwortungsvollen Unternehmens gerecht werden, sondern auch stimmig zur Identität passen. Toller Artikel, besten Dank!

  11. Genau! Einheitliche Bekleidung in Unternehmen sollte heutzutage eigentlich schon ein MUSS sein – sorgt für einen professionellen Auftritt und schweißt das gesamte Team zusammen! 🙂

    Liebe Grüße vom ACP-Team!

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