Online Marketing

Gastbeitrag: Der Dialog mit dem Kunden – Teil 3

thumb-422558_1280Community Management in einem gastronomischen Unternehmen

Das Community Management steht ständig vor der Herausforderung, auf der einen Seite fundierte Konzepte für die Kommunikation im Netz zu entwickeln, und auf der anderen Seite rasch genug auf den Wandel der öffentlichen Kommunikation insgesamt und im Netz zu reagieren.  Die zu verfolgenden Ziele sind die Stärkung der Kundenbindung und die Steigerung der Konversionsrate. Durch die sozialen Netzwerke wird das Feedback der Kunden unmittelbar. Dieser Dialog kann die Brücke von der Kommunikation zum Handeln schlagen. Doch dabei darf Social Media nicht ausschließlich als Kommunikationsinstrument verstanden werden, sondern ist auch für den SEO-Erfolg von Marken und Unternehmen von Bedeutung.

Oberstes Credo lautet: Content is King!

Die eigene Website muss aktuell sein. Bei einem gastronomischen Unternehmen bietet sich an, über die Neugikeiten des Hauses zu berichten. Gibt es eine wechselnde Wochenkarte, die regelmäßig angekündigt werden kann? Oder eine saisonale Speisekarte? Woher werden die Zutaten bezogen? (In diesen Zeiten entwickelt sich der Trend zunehmend dahingehend, dass die Menschen sich immer häufiger darüber Gedanken machen, woher Zutaten stammen, und somit über die Herkunft der Speisen Bescheid wissen wollen. Im Restaurant wird da keine Ausnahme gemacht.)

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Dieser Raum kann und sollte dazu genutzt werden, um dem (potenziellen) Gast ein zusagendes Gefühl zu vermitteln, die Stimmung des Hauses zu transportieren und generell ein positives Image aufzubauen. Gewähren Sie dem Gast Einblicke in Vorgänge und Abläufe, die ihm normalerweise verborgen bleiben. Schildern Sie interne Prozesse und Geschichten aus dem laufenden Betrieb. Das zeugt von Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, macht sympathisch und steigert die emotionale Bindung. Erzählen Sie dem Kunden was ihren Betrieb auszeichnet. Das stößt auf Interesse und schafft gleichzeitig Vertrauen.

Die Verbreitung dieses Contents erfährt durch die Nutzung der sozialen Kanäle maßgeblich Unterstützung. Auf Facebook, Twitter, Instagram & Co. sollten Inhalte ebenfalls geteilt werden. Hierbei sollten Content, Relevanz und visueller Anreiz den User zur Interaktion animieren, da dadurch wiederum die Reichweite potenziert wird. Gewinnspiele und dergleichen (Call-to-Action) sind zum Beispiel gute Aktionen, die das „Liken“ und „Teilen“ der entsprechenden Beiträge anregen. Darüberhinaus ist es zugleich entscheidend, selber themenverwandte Inhalte zu teilen, mit Schlüsselbegriffen (Keywords) zu arbeiten, Fan bzw. Follower zu werden, Beiträge anderer zu kommentieren oder sich in Unterhaltungen einzuschalten. Denn auch das trägt zur Steigerung der Reichweite bei und stärkt die Beziehung zum Kunden.
Letzlich gilt es, durch all diese Maßnahmen, Synergieeffekte zu schaffen.

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Die hier formulierten Empfehlungen und Vorschläge sollen Anregung sein und zugleich aufzeigen, wie vielseitig die Möglichkeiten im Social Web sind. Für ein Gastronomie-Unternehmen sind die Positionierung am Markt und die Unterscheidung von der Konkurrenz besonders wichtig. Die Kommunikationspolitik transportiert das Image des Unternehmens nach außen, zum Kunden. Somit sollten Informationen über das Leistungsangebot aufbereitet und einheitlich präsentiert werden, was den Gästen die Vorteile klar vor Augen führt. Die daraus entstehende Corporate Identity soll sich in den Köpfen der Kunden einprägen und sie an das Restaurant erinnern. Ebenso wichtig ist die interne Unternehmenskommunikation, denn auch die eigenen Mitarbeiter sollen sich mit dem Image identifizieren können, damit sie es leben und nach außen ausstrahlen können.

Weitere Links aus der Serie:

 

Astrid Kasimir

Astrid Kasimir (@Makaleiska) ist studierte Germanistin und Kunsthistorikerin. Heute arbeitet sie als selbstständiger Media Consultant sowie Community Manager und betreibt ihren eigenen Blog

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